Wettermeldungen - Vorhersage
Ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst. Neueste Meldung oben

Letzte Aktualisierung: 23.02.2018, 22.34 Uhr

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet über Skandinavien bringt mit nordöstlicher Strömung sibirische Kaltluft nach Bayern. 

In der Nacht zum Samstag kommt es zu mäßigem, in Oberfranken zu STRENGEM FROST bis -12 Grad. Streckenweise gibt es REIFGLÄTTE. Entlang der Mittelgebirge wehen BÖEN zwischen 50 und 60 km/h aus Nordost.

Am Samstag wehen tagsüber zeitweise WINDBÖEN bis 60 km/h, oberhalb 500 m in den nördlichen Mittelgebirgen und auf den Alpengipfeln oberhalb 1500 m auch STÜRMISCHE BÖEN bis 70 km/h aus Ost bis Nordost. In Schwaben und dem westlichen Oberbayern kann es zu Schneeverwehungen kommen. 



Am Dienstag reduzieren nach einem sonnigen Tagesbeginn rasch dichtere Wolken das Sonnenscheinangebot. An den nördlichen Mittelgebirgen und an den Alpen sind vereinzelt schwache Schneeschauer möglich. Zum Abend lockern die Wolken wieder auf. Mit maximal -13 Grad an den Alpen und -3 Grad am unteren Main bleibt es sehr kalt. Der Wind weht mäßig aus Nordost. 

In der Nacht zum Mittwoch zeigt sich der Himmel vielfach klar. Mit Tiefstwerten zwischen -11 Grad westlich des Spessarts und -18 Grad an den östlichen Mittelgebirgen und im südlichen Alpenvorland stellt sich erneut flächendeckend strenger bis sehr strenger Frost ein. Im Oberallgäu sind unter -20 Grad wahrscheinlich.



Am Montag bildet sich tagsüber dichtere Quellbewölkung aus, dazwischen bleibt aber auch noch Platz für die Sonne. Vor allem im Bergland kann es hier und da flöckeln. Der frische, aber gegenüber dem Wochenende nicht mehr ganz so kräftige Nordostwind bringt weiterhin eisige Polarluft mit sich. Höchstwerte zwischen -12 und -8 Grad in einigen Alpentälern sowie entlang der Mittelgebirge und -3 Grad am Untermain liegen im unteren Bereich des zu dieser Jahreszeit Möglichen, die gefühlten Temperaturen örtlich unter -20 Grad! 

In der Nacht zum Dienstag klart der Himmel nördlich der Donau auf, im Süden Bayerns bleibt es wechselnd bewölkt. Die Temperatur geht auf -11 Grad im Raum Aschaffenburg, auf Werte um -15 Grad über den Schneeflächen im Alpenvorland zurück und bis -18 Grad an den östlichen Mittelgebirgen zurück, in den Alpentälern bis -22 Grad. 



Am Sonntag herrscht fast überall strahlend sonniges, aber kaltes Winterwetter. Lediglich an den Alpen und im angrenzenden Vorland kämpft die Sonne zunächst wieder gegen einige Hochnebelfelder an. Vereinzelt fallen daraus ein paar Schneeflocken. Die Temperatur verharrt vielerorts im Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen -9 Grad am Frankenwald und in einigen Alpentälern und -1 Grad an der unteren Donau. Einzig am unteren Main kann es noch knapp über den Gefrierpunkt gehen. Mäßiger bis frischer, in Böen gebietsweise starker bis stürmischer Nordostwind sorgt zum Teil für gefühlte Temperaturen um -20 Grad! In Schwaben und im westlichen Oberbayern können durch den Wind stellenweise noch immer Schneeverwehungen auftreten. 

In der Nacht zum Montag rutscht die Temperatur bei klarem oder nur gering bewölktem Himmel in ganz Bayern in den strengen Frostbereich mit Tiefstwerten von -10 Grad am Untermain und bis -17 Grad im Fichtelgebirge und im südlichen Alpenvorland. In einigen Alpentälern kann die -20-Grad-Marke unterschritten werden. 



Nachts mäßiger Frost, örtlich Glätte. Entlang der Mittelgebirgen Windböen. Samstag Windböen, im Bergland stürmische Böen. Gebietsweise Dauerfrost.

In der Nacht zum Samstag bleiben über dem südlichen Schwaben und Oberbayern die Wolken erhalten, örtlich fällt auch eine Schneeflocke. Abseits davon ist der Himmel oft sternenklar, vor allem in Nordbayern. Die Luft kühlt auf -4 Grad im Alpenvorland und bis -12 Grad am Fichtelgebirge ab. Örtlich kann Glätte durch Reif auftreten.
Am Samstag scheint im Norden Bayerns und in Niederbayern häufig die Sonne. Erst am Nachmittag drücken von Nordosten her ein paar Wolken ins Oberfränkische und in die Oberpfalz. Über dem Alpenvorland liegt zunächst Hochnebel, der sich jedoch am Nachmittag immer weiter Richtung Alpen zurückzieht und damit auch in diesen Regionen der Sonne Platz macht. Die Temperatur erreicht Werte zwischen -4 Grad im Allgäu und am Frankenwald und +4 Grad am Untermain. Dazu weht frischer und stark böiger Nordostwind. In freien Lagen Frankens, im westlichen Alpenvorland sowie im Bergland sind stürmische Böen dabei, die lokal zu Schneeverwehungen führen können. 

In der Nacht zum Sonntag ist der Himmel vielerorts sternenklar. Im südlichen Alpenvorland und am Frankenwald bilden sich Hochnebelfelder, an den Alpen kann geringer Schnee bzw. Schneegriesel oder Reif örtlich Glätte verursachen. Südlich der Donau sinkt die Temperatur auf Werte zwischen -7 und -11 Grad, in Nordbayern verbreitet in den strengen Frostbereich mit bis zu -15 Grad am Fichtelgebirge. 





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