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Thema des Tages
Ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst. Neueste Meldung oben

Wetter aktuell

Heiß, heißer, HARTMUT!



Hoch HARTMUT grillt Deutschland förmlich, und dabei steht der
eigentliche Höhepunkt der Hitzewelle noch bevor. Vor allem vom
morgigen Freitag bis zum Sonntag sind teils über 40 Grad zu erwarten.
Was die Modelle hier präsentieren, soll heute Thema des Tages sein.



Seit nunmehr rund einer Woche ächzen weite Teile des Landes unter der
anhaltenden Hitzewelle mit täglichen Höchstwerten über 30 Grad.
Zunächst war es Hoch GORGIAS, der dann von Hoch HARTMUT nahtlos
abgelöst wurde. Unter HARTMUT konnte sich dank günstiger
Konfiguration des Strömungsmusters die Hitze noch verstärken, sodass
wir ab morgen den eigentlichen Höhepunkt erwarten dürfen. Während der
Rahmen grundsätzlich steht, sind Details noch immer unsicher.
Dazu zählt auch die alles entscheidende Frage, ober der Allzeitrekord
der Temperatur in Deutschland aus dem Jahre 2019 (41,2°C in
Tönisvorst und Duisburg) gebrochen werden kann. Anhand der
vorliegenden Modelle ist davon - so viel vorweg - begründet
auszugehen.
Am heutigen Donnerstag sind es noch rund 35 bis lokal im Südwesten 39
Grad, womit zumindest der Juni-Rekord (39,6 Grad) für Deutschland
schon mal ins Visier genommen. Spätestens am morgigen Freitag wird es
dann soweit sein: Vom Oberrhein bis ins Rhein-Main-Gebiet rund um
Frankfurt werden rund 40 Grad berechnet, eine einzelne 41 ist
durchaus im Rahmen des Möglichen.
Am Samstag steht für viele ein erster Höhepunkt an, wenn sich die
Hitzeglocke von HARTMUT genau über uns legt. Zwar sind nachmittags
ein paar Quellwolken, im Westen vielleicht auch Hitzegewitter, zu
erwarten, dennoch wird es regional für 40-41 Grad reichen, sodass der
deutsche Allzeitrekord in Reichweite kommt.
Am Sonntag wird es möglicherweise noch spannender aus
klimatologischer Sicht, denn zumindest nach dem Willen der deutschen
Modellkette (ICON) verstärkt sich die Hitze im Osten des Landes
weiter, sodass im Ergebnis auf der Karte des Modells 42, lokal
gerundet sogar 43 (!) Grad abgelesen werden können. Der Mix aus
statistischen Berechnungen verschiedener Modelle (MOSMIX) belässt es
dagegen bei 41 Grad. Es sieht aber auch ein schnelleres Vorankommen
von Schauern, Gewittern und "kühlerer" Luft aus dem Westen, während
ICON die Gewitter erst später nach Osten driften lässt. Dies würde
eine maximale Einstrahlung bei einer eh schon enorm warmen bis heißen
Luftmasse zulassen.
Ob der deutsche Allzeitrekord der Temperatur am Wochenende fällt, ist
noch nicht sicher und hängt auch von möglichen Abschirmungen, etwa
durch etwas Saharastaub oder Deckbewölkung von Schauern/Gewittern ab.
Näher dran als zurzeit war man aber an einem neuen Rekord selten.
Noch ein letzter Absatz zu den möglichen Gewittern: Diese Luftmasse
ist nicht nur enorm heiß, sondern sie lässt auch beim Blick auf die
Energiewerte kaum Spielraum nach Oben, sprich es ist nahe am
Anschlag. Das bedeutet vor allem ab Samstag im Westen/Nordwesten, ab
Sonntag dann über der Mitte und später auch in den restlichen
Landesteilen ein großes Unwetterpotential, wobei jede Gewitterzelle
rasch eskalieren könnte. Die Details sind hier aber noch nicht
geklärt und so müssen wir bis morgen oder Samstag abwarten.


M.Sc.-Met. Oliver Reuter

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 25.06.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst



Wetter aktuell


Nur noch 6 Monate


Das aktuelle Wetter ist allseits bekannt. Auch die zahlreichen Tipps
gab es mehrfach in Bild und Ton. Zeit, für etwas anderes?.


Zum Wetter und zur aktuellen Hitze gab es in den letzten Tagen
ausreichend Informationen. Daher hier nur kurz die Zusammenfassung:
Es ist sehr heiß und meist auch trocken. Erst zum Ende der Woche wird
es wieder etwas feuchter und Gewitter wahrscheinlicher, dann direkt
auch mit Unwetterpotential. Meiden Sie die Hitze und die Sonne. Hören
Sie auf sich und Ihren Körper und lassen Sie es ruhig angehen.

Um sich vom Wetter abzulenken, gibt es etliche Ideen für die
Bespaßung in Innenräumen: zum Beispiel Lesen, Spielen, Rätseln,
Basteln, Aufräumen und vieles mehr. Einige dieser Ideen vertreiben
nicht nur die Zeit, sie sind auch Investitionen in die Zukunft. Auch
wenn es bei 35 Grad und Sonnenschein nicht allen sofort ins
Gedächtnis springt: In 6 Monaten ist Heiligabend! Haben Sie schon an
Geschenke gedacht?

Beim Aufräumen findet sich so mancher Schatz. Zu schade zum
Wegwerfen? Es freut sich vielleicht jemand anderes. Mit etwas Deko
kann man aus vielen alten Sachen wahre Hingucker zaubern. Unikate für
Freunde und Familie unter dem Weihnachtsbaum. Oder der Reißer beim
nächsten Hofflohmarkt. Die Optionen sind so vielfältig, wie die
Anzahl der Tage bis zum beliebtesten Fest/Feiertag der Deutschen.

Wer die Zeit jetzt nutzt, kann sich eine Menge Stress zum Ende des
Jahres sparen. Und wenn man schon am Basteln ist, warum nicht gleich
was für Oma, Opa oder Tante? Wie wäre es mit einem hübschen
Kaffeebecher, einem Stiftehalter oder Schlüsselanhänger? Man kann
einige Dinge auch auf Vorrat basteln und bei Gelegenheit
hervorzaubern. Kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die
Freundschaft.

Und wenn Sie noch nicht an Weihnachten denken möchten, dann basteln
Sie sich und/oder Ihren Lieben doch einfach einen Fächer. Der macht
direkt im Anschluss Freude, wenn Sie sich den Schweiß nach getaner
Bastelei von der Stirn wedeln.

Dipl.-Met. Jacqueline Kernn

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 24.06.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst





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