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Die Temperatur
 
Die Temperatur ist eine physikalische Zustandsgröße, die von Organismen als Wärme beziehungsweise Kälte empfunden wird. Hohe Temperaturen bezeichnet man als heiß, niedrige als kalt. Die Werte der Temperatur werden meist in der Maßeinheit "Grad" angegeben, wobei verschiedene empirische Temperaturskalen üblich sind, wie Celsius und Kelvin. Als Ausgangswerte für deren Einteilung und den Nullpunkt verwendet man die Übergangstemperatur chemisch reiner Stoffe von einem Aggregatzustand in einen anderen, z.B. den Siedepunkt des Wassers oder den Schmelzpunkt von Eis bei Normaldruck.
 
Die relative Luftfeuchte
 

Die relative Feuchte ist das Verhältnis des aktuellen Dampfdrucks zum maximal möglichen Wasserdampfdruck (Sättigungsdampfdruck) bei gegebenem Druck und Temperatur. Die relative Feuchte wird als Prozentwert angegeben. Bei Sättigung herrscht gemäß dieser Definition somit 100% relative Feuchte.

Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Kühlt sich feuchte Luft soweit ab, dass die Sättigungsmenge überschritten wird, entsteht Nebel, Tau oder Regen.

 
Die Windgeschwindigkeit
 
Die Windgeschwindigkeit ist der Weg, den Luft pro Zeiteinheit im Raum zurücklegt. Die Geschwindigkeit des Windes wird in der Meteorologie offiziell entsprechend den physikalischen SI-Einheiten in Meter pro Sekunde (oder auch Kilometer pro Stunde) angegeben oder auch als Windstärke klassifiziert.
 
Die Windrichtung
 

Die Windrichtung ist die Himmelsrichtung, aus der der Wind kommt. Sie wird in der Meteorologie entweder als eine von acht Hauptwindrichtungen (Nord, Nordost, Ost, Südost, Süd, Südwest, West und Nordwest) oder als Gradzahl der Kompassrose (zwischen 1° und 360°) angegeben. Die Gradzahl zählt von Norden im Uhrzeigersinn.

Auf Wetterkarten wird die Windrichtung mit Pfeilen angegeben. Die Spitze des Windpfeils zeigt die Richtung an, in die der Wind weht. An der Basis des Pfeils geben Striche und Dreiecke die Windstärke an. Im folgenden Beispiel weht der Wind von West nach Ost mit einer Geschwindigkeit von 65 Knoten.
 
Der relative Luftdruck
 

Der relative Luftdruck an einem beliebigen Ort der Erdatmosphäre ist der hydrostatische Druck der Luft, der an diesem Ort herrscht. Dieser Druck stimmt überein mit der Gewichtskraft der Luftsäule, die auf der Erdoberfläche oder einem auf ihr befindlichen Körper steht.

Eine Messung, die sich auf die Höhe der Erdoberfläche über Normalnull bezieht (sogenannter absoluter Luftdruck), würde in die Fläche übertragen eher die Topografie des Geländes als die tatsächlichen Schwankungen des Luftdrucks wiedergeben. Um dies auszugleichen und die Werte damit vergleichbar zu machen bedient man sich einer Reduktion auf Meereshöhe (sogenannter relativer Luftdruck).

 
Die Schneehöhe
 

Die Schneehöhe ist aufgeschichteter Niederschlag in Form von Schnee. Sie wird in der Maßeinheit cm gemessen. Bei dieser Wetterstation per Ultraschallt-Laufzeitmessung.

Ähnlich wie bei flüssigem Niederschlag (Regen) entsteht langandauernder, gleichmäßiger Schneefall leichter bis mäßiger Intensität fast immer aus Schichtwolken, während der starke großflockige, ergiebige und teils von Graupel durchsetzte Schneefall aus konvektiven Wolken (Schauerwolken, Schneeschauer) fällt.

 
Der Niederschlag
 

Wenn Wassertröpfchen oder Eisteilchen eine bestimmte Größe erreichen (etwa 0,1 mm bei Wassertröpfchen und 1,5 mm Durchmesser bei Eiskristallen), so können sie von den Aufwinden nicht mehr in der Schwebe gehalten werden und beginnen Richtung Boden zu fallen. Wenn sie diese dann erreichen, spricht man vom Niederschlag, also Regen.

 
Der Windchill = gefühlte Temperatur im Wind
 

Die Windchill-Temperatur ist die Temperatur, die die nackte Haut durch die Verdunstung in Abhängigkeit von der gemessenen Lufttemperatur, der Luftfeuchte und der Windgeschwindigkeit empfindet.

Der Begriff "Windchill" ist aus dem amerikanisch-sprachigen Raum übernommen worden.

 
Der Taupunkt
 

Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der der Wasserdampfgehalt der Luft gleich dem maximal Möglichen ist. Die Taupunkttemperatur ist also gleich der Lufttemperatur bei einer relativen Luftfeuchte von 100 %.

Der Taupunkt ist somit auch eine Maßzahl für den aktuellen Feuchtegehalt der Luft bei einer gegebenen Temperatur. So liegt er zum Beipsiel bei einer warmen, verhältnismäß trockenen Wüstenluft deutlich unter der herrschenden Lufttemperatur, weil man die Wüstenluft gehörig abkühlen müsste, bis sie so kühl ist, dass der in ihr enthaltene Wasserdampf eine Wasserdampfsättigung verursachen würde.

Im Winter ist der Taupunkt besonders wichtig zur Berechung der Schneefallgrenze.

 
Der Dampfdruck
 

Bei konstanter Temperatur ist der Dampfdruck der Druck, bei dem eine Flüssigkeit beginnt in den gasförmigen Zustand überzugehen. Der Dampfdruck ist der Partialdruck des Wasserdampfes am Gesamtluftdruck. Er ist stark von der Temperatur der Luft abhängig.

Warme Luft kann deutlich mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte. Ab einem bestimmten Dampfdruck bei einer gegebenen Temperatur kann die Luft jedoch keinen weiteren Wassserdampf mehr aufnehmen und das evtl. überschüssige Wasser kondensiert aus. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Sättigungsdampfdruck.

 
Der Sättigungsdampfdruck
 

Warme Luft kann deutlich mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte. Ab einem bestimmten Dampfdruck bei einer gegebenen Temperatur kann die Luft jedoch keinen weiteren Wassserdampf mehr aufnehmen und das evtl. überschüssige Wasser kondensiert aus. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Sättigungsdampfdruck.

Der Sättigungsdampfdruck läßt sich zahlenmäßig mit Hilfe der Magnus-Formel bestimmen. Im übrigen beziehen sich die Angaben des Sättigungsdampfdruckes bei der Magnus-Formel immer auf eine ebene Grenzfläche zwischen Wasser und feuchter Luft.

 
Der Absolutluftdruck
 

Der Absolutluftdruck ist der Luftdruck, der aktuell am Messort herrscht und somit abhängig von der Stationshöhe, was wiederrum zur Folge hat, das man ihn nicht mit dem gemessenen Luftdruck einer anderen Station vergleichen kann. Deshalb wird er auf Meereshöhe reduziert (auch wenn der Wert dabei größer wird), dann spricht man vom relativen Luftdruck und somit sind alle Geländefaktoren entfernt, der Wert kann verglichen werden.

Allerdings ist der Absolutluftdruck nicht ganz umsonst, er wird z.B. für den Siedepunkt des Wassers, die spezifische Feuchte und die Luftdichte benötigt.

 
Die spezifische Feuchte
 

Bezeichnet die Menge Wasserdampf in Gramm, die in einem Kilogramm feuchter Luft vorhanden ist. Die spezifische Feuchte ist bei vertikaler Bewegung der Luft konstant, da sich hierbei zwar das Volumen und die Dichte der Luft verändern, nicht aber ihr Gewicht.

 
Die Sättigungsfeuchte
 

Die Luft kann abhängig von ihrer Temperatur immer nur eine bestimmte, maximale Menge an Wasserdampf aufnehmen, bevor es zur Kondensation bzw. Wolkenbildung kommt. Hat die Luft bei einer gegebenen Temperatur T ihre maximal mögliche Wasserdampfmenge aufgenommen, so nennt man die Luft gesättigt und bezeichnet diese maximale Feuchtemenge als Sättigungsfeuchte zu der gegebenen Temperatur T. Im Falle, dass die Luft gesättigt ist, beträgt die relative Luftfeuchte 100 Prozent.

 
Die Luftdichte
 

Die Luftdichte ist definiert als die Luftmasse pro Volumen. Sie wird in kg/m³ angegeben.

Die Luftdichte trockener Luft ist nur abhängig vom Luftdruck und der Lufttemperatur.

Feuchte Luft hat bei gleichem Druck und gleicher Temperatur eine etwas geringere Dichte.

 
Die Absolute Feuchte
 

Bezeichnet die Menge Wasserdampf in Gramm, die in einem m³ feuchter Luft vorhanden ist. Die spezifische Feuchte ist bei vertikaler Bewegung der Luft konstant, da sich hierbei zwar das Volumen und die Dichte der Luft verändern, nicht aber ihr Gewicht.

 
Der Hitzeindex = gefühlte Temperatur
 

Der Hitzeindex wird in °C angeben und stellt die gefühlte Temperatur auf Basis der gemessenen Lufttemperatur sowie der relativen Luftfeuchtigkeit dar. Hintergrund ist deren Wirkung auf den menschlichen Organismus und das hierdurch bestimmte Wärmeempfinden, weshalb der Hitzeindex ein Ausdruck dafür ist, wie diese Faktoren in ihrer Kombination auf das tatsächliche Temperatur- und damit Wohlempfinden einer Person Einfluss nehmen. Dieser Einfluss wirkt über die Beeinträchtigung der Thermoregulation, insbesondere des Schwitzens, und hat eine maßgebliche Wirkung auf die individuelle Lebensqualität. Eine hohe Luftfeuchtigkeit behindert dabei die Transpiration über die Haut und wird daher in Kombination mit einer hohen Temperatur als schwüle Hitze wahrgenommen. Diese belastet den Kreislauf wesentlich stärker als eine trockene Hitze.

 
Die Wolkenhöhe
 

Dieser berechnete Wert stellt die Höhe der Wolken beim Standort der Wetterstation dar.

Der Wert wird unabhängig davon ob überhaupt Wolken vorhanden sind, berechnet und gilt nur für Culumus Wolken (s.u.). Für andere Wolkenarten (Gewitterwolken, Regenwolken) ist dieser Wert nur ein SEHR grober Schätzwert.

 
Die Schneefallgrenze
 

Die Schneefallgrenze wird in Metern über den Meeresspiegel angegeben. Liegt man in seinem über der Schneefallgrenze, hat man Schneefall zu erwarten. Liegt man unter der Schneefallgrenze, hat man keinen Schneefall zu erwarten. Altenmarkt a. d. Alz liegt auf 498 Metern über dem Meeresspiegel.

 
Die Sichtweite
 

Als Sichtweite bezeichnet man die Entfernung, bei der Objekte gerade noch erkannt werden. Zwei Effekte schränken die Sichtweite ein: atmosphärische Störungen wie Schneefall oder Nebel führen zur Lichtdämpfung und die Krümmung der Erde deckt entfernte Objekte ab.

 
Der Siedepunkt
 

Der Siedepunkt oder auch Kochpunkt von Wasser ist die Phasengrenzlinie zwischen Gas und Flüssigkeit. Er setzt sich also aus den beiden Zustandsgrößen Druck und Temperatur beim Übergang eines Stoffes vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand zusammen.

Einfacher gesagt: Bei dieser Temperatur beginnt Wasser zu kochen.

 
Die Eikochzeit
 

Die Kochzeit für ein weiches (4-Minuten)-Ei in Minuten

Die Formel hat zwar nicht direkt etwas mit dem Wetter zu tun, aber sie stimmt in etwa. Wer sie ernst nimmt, ist selbst schuld. Diese Formel ist als Beispiel dafür gedacht wie das Wetter in die verschiedensten Lebensbereiche eingreift ohne dass man die Effekte gleich mit dem Wetter; hier z.B. dem Luftdruck; in Verbindung bringen kann. Bei schlechtem Wetter oder oben auf dem Berg müssen die Eier halt etwas länger gekocht werden ... ;-)

 
Die Feuchtkugeltemperatur
 

bald...

 
Der Bewölkungsschlüssel


Der Grad der Bewölkung ist ein geachtelter Schlüssel:

0 = wolkenlos
1 = sonnig
2 = heiter
3 = leicht bewölkt
4 = wolkig
5 = bewölkt
6 = stark bewölkt
7 = fast bedeckt
8 = bedeckt

 
Die Systemspannung

Da die Wetterstation akkugepuffert ist und die Akkus bei Nachtstrom nachgeladen werden, ist dies ein über den Tag veränderlicher (stetig abnehmender) Wert. Die höchste Spannung ist um 6 Uhr morgens, die niedrigste um 22 Uhr Abends. Samstag und Sonntag ist Dauerladung auf ca. 27V.

 

Tageszusammenfassungen der letzen 10 Tage
Bitte wählen Sie in der Liste aus, welche Werte Sie in der Tabelle anzeigen und gegenüberstellen wollen.
Standardmäßig sind die wichtigsten ausgewählt. Sie können weitere anzeigen, indem Sie die jeweilige
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Datensatz - Nummer  
Datum   Wochentag


 
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Anzeige von berechneten Werten
 
Temperatur - Durchschnitt  
Windchill - Durchschnitt
 
Temperatur - Minimum mit Zeit  
Windchill - Minimum mit Zeit
 
Temperatur - Maximum mit Zeit  
Windchill - Maximum mit Zeit
           
 
relative Luftfeuchtigkeit - Durchschnitt  
Taupunkt - Durchschnitt
 
relative Luftfeuchtigkeit - Minimum mit Zeit  
Taupunkt - Minimum mit Zeit
 
relative Luftfeuchtigkeit - Maximum mit Zeit  
Taupunkt - Maximum mit Zeit
           
 
Windgeschwindigkeit - Durchschnitt  
Dampfdruck - Durchschnitt
 
Windgeschwindigkeit - Minimum mit Zeit  
Dampfdruck - Minimum mit Zeit
 
Windgeschwindigkeit - Maximum mit Zeit  
Dampfdruck - Maximum mit Zeit
         
 
Windrichtung - Durchschnitt  
Sättigungsdampfdruck - Durchschnitt
 
Windrichtung - Minimum mit Zeit  
Sättigungsdampfdruck - Minimum mit Zeit
 
Windrichtung - Maximum mit Zeit  
Sättigungsdampfdruck - Maximum mit Zeit
           
 
relativer Luftdruck - Durchschnitt  
Absolutluftdruck - Durchschnitt
 
relativer Luftdruck - Minimum mit Zeit  
Absolutluftdruck - Minimum mit Zeit
 
relativer Luftdruck - Maximum mit Zeit  
Absolutluftdruck - Maximum mit Zeit
           
 
Schneehöhe - Durchschnitt  
Spezifische Feuchte - Durchschnitt
 
Schneehöhe - Minimum mit Zeit  
Spezifische Feuchte - Minimum mit Zeit
 
Schneehöhe - Maximum mit Zeit  
Spezifische Feuchte - Maximum mit Zeit
           
 
Niederschlag - Tageszähler  
Sättigungsfeuchte - Durchschnitt
       
Sättigungsfeuchte - Minimum mit Zeit
       
Sättigungsfeuchte - Maximum mit Zeit
           
       
Luftdichte - Durchschnitt
       
Luftdichte - Minimum mit Zeit
       
Luftdichte - Maximum mit Zeit
           
       
Absolute Feuchte - Durchschnitt
       
Absolute Feuchte - Minimum mit Zeit
       
Absolute Feuchte - Maximum mit Zeit
           
       
Hitzeindex - Durchschnitt
       
Hitzeindex - Minimum mit Zeit
       
Hitzeindex - Maximum mit Zeit
           
       
Wolkenhöhe - Durchschnitt
       
Wolkenhöhe - Minimum mit Zeit
       
Wolkenhöhe - Maximum mit Zeit
           
       
Feuchtkugeltemperatur - Durchschnitt
       
Feuchtkugeltemperatur - Minimum mit Zeit
       
Feuchtkugeltemperatur - Maximum mit Zeit
           
       
Schneefallgrenze - Durchschnitt
       
Schneefallgrenze - Minimum mit Zeit
       
Schneefallgrenze - Maximum mit Zeit
         
       
Sichtweite - Durchschnitt
       
Sichtweite - Minimum mit Zeit
       
Sichtweite - Maximum mit Zeit
           
       
Siedepunkt Wasser - Durchschnitt
       
Siedepunkt Wasser - Minimum mit Zeit
       
Siedepunkt Wasser - Maximum mit Zeit
           
       
Eikochzeit - Durchschnitt
       
Eikochzeit - Minimum mit Zeit
       
Eikochzeit - Maximum mit Zeit


oder


 

 

 

Private Wetterstation Altenmarkt a. d Alz - Alle Angaben ohne Gewähr - (c) Matthias Schwanter   -   Seitengernation erfolgte in 0.3408 Sekunden.