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Thema des Tages
Ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst. Neueste Meldung oben

Wetter aktuell

Jahresvorausschau 2025 - Ein Rückblick


Heute wollen wir die humoristische Jahresvorausschau für das
vergangene Jahr unter die Lupe nehmen. Ob vielleicht mal ein
Glücktreffer dabei war? Wir werden sehen.


Ende 2024 war in dieser Rubrik ein humoristisch "angehauchter" Blick
auf 2025 Thema (siehe Thema des Tages vom 30.12.2024). Nun wollen wir
mal die "Prognose" (im Folgenden kursiv) unter die Lupe nehmen. In
den Jahren zuvor war die Trefferquote eher...sagen wir mal
"ausbaufähig". Mal schauen, ob es in 2025 ein paar Glückstreffer mehr
gab.

Januar 2025:
Da den Text-Wetterberichten immer weniger Bedeutung zugesprochen
wird, stellt sie der DWD kurzerhand ein. Mit Hilfe von KI soll
stattdessen für jeden Prognosetag ein Symbol entwickelt werden, das
den gesamten Wetterablauf des jeweiligen Tages darstellt.

Nix Wettersymbol, nix KI! MI (Menschliche Intelligenz) war auch im
vergangenen Jahr weiterhin Trumpf bei der Erstellung der
Vorhersagetexte.

Februar 2025:
Nach der wochenlangen, hochdruckgeprägten Dauerfrostlage zu Beginn
des Jahres folgt ab Mitte Februar ein regelrechter Verschleiß an
Tiefdruckgebieten: "Erwin", "Felix", "Gilles", "Heiko", "Ivo",
"Julian" und "Kevin" sorgen für stürmisches und wechselhaftes Wetter.
In Südbaden und am Alpenrand wird die 20-Grad-Marke geknackt!

Während sich der Januar deutlich zu mild und auch nasser als normal
präsentierte, fiel im Februar im Flächenmittel nicht einmal die
Hälfte des üblichen Niederschlags. Auch mit den 20 Grad wurde es
nichts, in Metzingen (Baden-Württemberg) reichte es aber immerhin für
beachtliche 18,9 Grad am 21. Februar. Statt den "prognostizierten"
sieben Tiefdruckgebieten in der zweiten Februarhälfte gab es sogar
acht: "Kevin", "Lenni", "Max", "Nico", "Orkan", "Paul", "Quincy" und
"Rainer". Wirklich stürmisch war es aber trotzdem nicht.

März 2025:
Tief "Orkan" taucht auf der Wetterkarte auf, müsste, was das Wetter
angeht, aber eher Tief "schwache Brise" heißen: Ein paar Wolken,
etwas Regen, mehr nicht... Trotzdem wird "Orkan" in Sachen medialer
Berichterstattung unter den Top-3-Tiefs des Jahres landen.

Das hat für unser Wetter in Deutschland eigentlich ziemlich gut
gepasst, wenngleich "Orkan" schon in der dritten Februardekade
unterwegs war und medial bei uns nicht wirklich durch die Decke ging.
Seinem Namen deutlich mehr Ehre erwies das Tief in Irland und
Großbritannien. Auf den Gipfeln der schottischen Cairngorms gab es
Orkanböen bis zu 170 km/h.

April 2025:
Kein Aprilscherz: Direkt zum Monatsstart verzeichnet Ohlsbach
(Oberrheingraben) den ersten heißen Tag des Jahres mit exakt 30,0
Grad - neuer Deutschlandrekord in Sachen frühester Hitzetag! Der
Osterhase stellt seine Produktkette von Eiern auf Kokosnüsse um.

Tatsächlich trat der erste Hitzetag 2025 in Ohlsbach mit 30,1 Grad
auf (ebenfalls in Waghäusl-Kirrlach mit 30,4 Grad), allerdings erst
am 2. Mai! Den frühesten deutschen Hitzetag konnte Ohlsbach am
06.04.2024 verzeichnen.

Mai 2025:
150 Jahre Meterkonvention! Zur Feier dieses Ereignisses führen
zahlreiche Wetterdienste eine neue Maßeinheit zur Abschätzung der
Unsicherheit einer Prognose ein. Auf der zehnteiligen
Schmetter-Ling-Skala (benannt nach den beiden Entwicklern Dr.
Schmetter und Dr. Ling) bedeutet 1 SL eine sehr sichere Vorhersage,
während 10 SL mit freiem Würfeln zu vergleichen ist.

Auch nach intensiver Internetrecherche gibt es (leider) keine
Hinweise auf die Existenz dieser Skala. Aber was nicht ist, kann ja
noch werden. ;-)

Juni 2025:
Pünktlich zum offiziellen Start der atlantischen Hurrikansaison
stellt Hurrikan "Andrea" einen neuen Rekord auf: Noch nie gab es so
früh in der Saison einen Kategorie-5-Wirbelsturm - zum Glück nur über
Wasser!

"Andrea" war zwar "nur" ein Tropensturm, heimste aber dennoch einen
Rekord ein. Denn noch nie bildete sich im Juni ein tropischer Sturm
weiter im Norden als "Andrea". Der erste von insgesamt drei
Kategorie-5-Hurrikanen (nur 2005 gab es mehr seit
Aufzeichnungsbeginn) trat mit "Erin" Mitte August auf.

Juli 2025:
Mehrtägige Hitzewelle in Deutschland! Örtlich steigt die Temperatur
auf über 40 Grad. Ob es für einen neuen Deutschlandrekord reicht ist
allerdings noch unklar. Kein Wunder bei einer Vorhersageunsicherheit
von 6 Schmetter-Ling.

Wenn man unter "mehrtägig" mindestens zwei Tage versteht, passt der
erste Satz. Am 1. Juli gab es verbreitet über 30 Grad, am 2. Juli
sogar über 35 Grad. Über 40 Grad gab es zwar nicht, die 39,6 Grad im
niedersächsischen Wunstorf am 2. Juli waren aber nicht weit davon
entfernt. Anschließend ging es steil bergab und die 30-Grad-Marke
wurde nur noch an wenigen Tagen geknackt.

August 2025:
Nach einem nassen Monatswechsel mit markantem Kaltfrontdurchgang
sorgen besonders im Norden Deutschlands Perseiden und Polarlichter
bei klaren Nächten für ein wahres Himmelsspektakel. Da wird es selbst
im Matsch zu Wacken richtig romantisch.

Der Monatswechsel war tatsächlich und gerade in Schleswig-Holstein
sehr nass. Zum Teil fielen über 50 l/m² innerhalb von 24 Stunden.
Dahinter kann also genauso wie hinter den Wackener Matsch ein Haken
gesetzt werden. Fehlanzeige dagegen bei den Polarlichtern. Da es mit
den notwendigen Wolkenlücken aber nicht allzuweit her war (Stichwort
nasser Monatswechsel), gab es am Nachthimmel eh nichts zu beobachten
- auch keine Perseiden.

September 2025:
Perfekte Bedingungen in Florida für den Start des bemannten Raumflugs
zum Mond im Rahmen der Artemis 2 Mission. Uns erreichen nicht nur
spektakuläre Aufnahmen des Erdtrabanten, sondern auch von Humberto,
dem zweiten Kat.-5-Hurrikan der Saison.

Der Start von Artemis 2 wurde verschoben und steht nun für April 2026
an. Ansonsten hätte die Besatzung tatsächlich die Chance gehabt,
Fotos von Humberto zu machen, der - halten Sie sich fest - wirklich
der zweite Kat.-5-Huriikan der Saison war!

Oktober 2025:
Föhn ohne Ende! Tagelang Höchstwerte über 20 Grad am Alpenrand lassen
Wärmeliebhaber in Reit im Winkl vor Freude im Dreieck springen.

Glatte Fehlanzeige! Die 20-Grad-Marke am Alpenrand wurde an gerade
mal zwei Tagen gerissen. Ob in Reit im Winkl trotzdem oder aus
welchen Gründen auch immer geometrische Figuren nachgetanzt wurden,
ist leider nicht belegt.

November 2025:
Nach 10-monatiger Testphase kommt der DWD zu dem Schluss, dass das
sommerliche Sonne-Wolken-Gewitter-Regen-Hagel-Sturm-Hitze-Symbol
(kurz: Sowogerehasthi) wie auch das winterliche
Sonne-Wolken-Schnee-Regen-Glätte-Sturm-Frost-Nebel-Symbol (kurz:
Sowoschreglstfrne) zu Verwirrung und Fehlinterpretation in der
Bevölkerung führt. Ein Lösungsansatz: Den Wetterablauf mit einer
Aneinanderreihung prägnanter Wörter zu beschreiben, quasi so etwas
wie ein Bericht.

Siehe Januar ;-)

Dezember 2025:
Kurzer aber knackiger Wintereinbruch in der ersten Monatsdekade! Dem
Nikolaus fällt vor Ungläubigkeit beinahe der Cocktail aus der Hand.
Ob er es schafft, seine dicken Winterklamotten wieder aus dem
Altkleidercontainer zu fischen?

Nuja... Zitat aus der DWD-Pressemitteilung zum Dezemberwetter:
"Zunächst überwog ein milder Verlauf mit einer frühlingshaften Spitze
zum Ende der ersten Dekade, als im baden-württembergischen Hechingen
am 9. Dezember mit 17,1 °C der höchste Wert des Monats gemessen
wurde." Den kurzen und knackigen Wintereinbruch gab es dafür schon in
der letzten Novemberdekade. Das könnte man zumindest als Streifschuss
werten. Ob und was dem Nikolaus Anfang Dezember jedoch aus der Hand
fiel, bleibt sein Geheimnis.

Fazit: Viel Murks, wenige Teilerfolge und ein (Quasi-)Volltreffer mit
"Humberto" (wenn man die Verschiebung von Artemis 2 als höhere Gewalt
einstuft :-))! Gar nicht mal sooo schlecht, aber weiterhin
ausbaufähig. Man darf gespannt sein, wie 2026 läuft. Kleiner Spoiler
für den Januar 2026: Bisher sind dem Autor keine Bestrebungen
hinsichtlich der Gründung einer betriebsinternen Boxschule
"Niederschlag" bekannt (siehe Thema des Tages vom 30.12.2025).

Dipl.-Met. Tobias Reinartz

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 16.01.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst



Wissenschaft kompakt

Sicher auf dem Eis?!


Auf einem zugefrorenen See zu laufen oder mit Schlittschuhen
darüberzugleiten, ist ein besonderes Erlebnis und eröffnet ungewohnte
Perspektiven. Doch oft ist unklar, ob die Eisdecke tatsächlich trägt.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick darüber, wie Eis entsteht, wovon
seine Tragfähigkeit abhängt und worauf unbedingt zu achten ist.


In den vergangenen Tagen häuften sich die Meldungen von zugefrorenen
Eisflächen. Insbesondere aus dem Süden und Osten des Landes tauchten
zahlreiche Bilder von Menschenmassen auf zugefrorenen Gewässern auf.
Sogar der Landwehrkanal in Berlin war mit einer Eisschicht bedeckt
und wurde als Flaniermeile genutzt. Die Gefahr, ins Eis einzubrechen,
wird dabei häufig unterschätzt. Nun steigen die Temperaturen an, das
Eis wird dünner und verändert seine Struktur. Beim Betreten der
Eisfläche kann akute Lebensgefahr bestehen!

Doch ab wann ist es möglich, Schlittschuh zu laufen oder ein
zugefrorenes Gewässer gefahrlos zu betreten?

Zunächst benötigt ein See Zeit, um ausreichend abzukühlen. Solange
sich im Wasser noch Schichten mit Temperaturen über 4 Grad Celsius
befinden, steigen diese aufgrund der Dichteanomalie des Wassers nach
oben und verdrängen kälteres Wasser von der Oberfläche nach unten.
Deshalb zeigen viele Seen zu Beginn des Winters selbst nach mehreren
Tagen Dauerfrost noch keine Eisbildung. Häufig dauert es bis in den
Januar hinein, bis größere Seen vom Ufer her zuzufrieren beginnen.

Erst wenn das Wasser im gesamten See auf etwa 4 Grad Celsius
abgekühlt ist, kommt die thermische Durchmischung zum Erliegen. Das
kalte Oberflächenwasser bleibt dann oben, kann weiter auskühlen und
bei anhaltendem Frost gefrieren. Je länger und intensiver der Frost
wirkt, desto stärker wächst die Eisdecke an. Grundsätzlich gilt: Je
weiter der Winter fortgeschritten ist, desto größer ist die Chance,
dass ein See zufriert.

In der Praxis hängt die Eisbildung jedoch von weiteren Faktoren ab:
Tiefe des Sees: Tiefe Seen besitzen einen größeren Vorrat an wärmerem
Tiefenwasser, was das Zufrieren verzögert.
Wind: Wind fördert die Durchmischung. Bei flachen Seen beschleunigt
er die Abkühlung, bei tiefen Seen kann er sie verzögern.
Grundwasserzufluss: Grundwasser ist meist wärmer als 4 Grad Celsius.
Starker Zufluss verzögert die Eisbildung und führt zu Bereichen mit
dünnerem Eis. Baggerseen oder Tagebaurestlöcher frieren daher oft
spät oder gar nicht zu.
Witterung: Fällt kurz nach der Eisbildung Schnee, wirkt dieser
isolierend und bremst das weitere Anwachsen der Eisdecke.
Weitere Einflüsse: Zuflüsse warmer Abwässer, aufsteigende Faulgase
oder Luft, salzhaltiges oder verunreinigtes Wasser schwächen die
Eisbildung zusätzlich.

Wochenlanger Dauerfrost kann nahezu jedes Gewässer mit einer
tragfähigen Eisdecke überziehen. Solche Bedingungen sind in
Mitteleuropa jedoch selten. Günstig wäre eine stabile Hochdrucklage
über Skandinavien oder Westrussland, die sehr kalte, trockene Luft
nach Deutschland lenkt. Hält diese Lage mindestens eine Woche an und
war der Boden zuvor bereits vorgekühlt, können auch größere Seen
zufrieren. Nach einem milden Winter reicht eine kurze Frostperiode
meist nicht aus. In der vergangenen Woche floss arktische Kaltluft
aus nördlichen Breiten nach Deutschland. Diese sorgte in den Nächten
für strengen Frost mit Temperaturen gebietsweise unter -10 Grad
Celsius und selbst tagsüber stieg das Thermometer teilweise nicht in
den positiven Bereich an. So konnten insbesondere in den östlichen
Landesteilen diverse Gewässer zufrieren.

Die Qualität des Eises
Die Tragfähigkeit hängt nicht nur von der Dicke, sondern entscheidend
von der Eisqualität ab. Optimal ist eine Eisbildung bei ruhigem
Hochdruckwetter, ohne Niederschlag und bei wenig Wind. Dann entsteht
sogenanntes "schwarzes Eis". Dieses ist glatt, homogen und nahezu
frei von Lufteinschlüssen. Es ist besonders tragfähig.
Deutlich häufiger entsteht jedoch "weißes Eis". Dieses bildet sich,
wenn Schnee auf das Eis fällt und durch Tauwetter, Regen oder
aufsteigendes Wasser zu Schneematsch wird, der anschließend wieder
gefriert. Weißes Eis enthält viele Lufteinschlüsse, ist inhomogen und
deutlich weniger belastbar. Seine Tragfähigkeit kann im Vergleich zu
gleich dickem schwarzem Eis um den Faktor zehn geringer sein.

Tragfähigkeit und Sicherheitsregeln
Für schwarzes Eis gilt folgende Faustformel,
wobei h die Eisdicke in Zentimetern ist. (Anm.: Faustformel nur
online zu sehen.)

Theoretisch kann bereits 5 Zentimeter (kurz: cm) dickes Eis einen
einzelnen Menschen tragen. Da jedoch selten homogenes schwarzes Eis
vorliegt und die Eisdicke innerhalb eines Gewässers stark variiert,
gelten deutlich strengere Sicherheitsrichtlinien. Die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft empfiehlt:

Stehende Gewässer: Betreten erst ab mindestens 15 cm Eisdicke
Fließende Gewässer: Betreten erst ab mindestens 20 cm Eisdicke
Besondere Vorsicht ist geboten unter Brücken, in der Nähe von Zu- und
Abflüssen, bei Schilf, starkem Grundwasserzutritt oder aufsteigenden
Gasen - dort ist das Eis oft deutlich dünner.

Flache Gewässer wie Dorfteiche oder überflutete Wiesen frieren
schneller zu und sind für erste Erfahrungen meist weniger gefährlich.
Tiefe Gewässer erfordern konsequent die Einhaltung der genannten
Mindestdicken. Bei überwiegend weißem Eis oder hoher Belastung durch
Schnee oder viele Personen sollte die Eisdicke 20 cm nicht
unterschreiten. Informationen zur Begehbarkeit können bei den
Kommunen eingeholt werden.

Risse und Überlastung
Eis reagiert empfindlich auf Temperaturänderungen. Bei sinkenden
Temperaturen zieht sich die Eisdecke zusammen, bei Erwärmung dehnt
sie sich aus. Dabei entstehen Risse, die meist wieder zufrieren,
solange der Frost anhält. Gefährlich wird es bei Überlastung: Senkt
sich das Eis stark ab, entstehen zunächst Risse an der Unterseite,
dann an der Oberfläche - ein Einbruch steht unmittelbar bevor.
Bewegte Lasten sind dabei weniger gefährlich als stehende.

Im Frühjahr verliert das Eis dann rasch an Stabilität. Zunehmende
Sonneneinstrahlung macht es morsch und brüchig, Schollen lösen sich.
Spätestens dann ist das Betreten nicht mehr verantwortbar.

Verhalten bei Gefahr auf dem Eis
Gerät man auf dem Eis in eine gefährliche Situation, rät die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft dazu, Ruhe zu bewahren und laut um Hilfe
zu rufen. Knackt oder knistert das Eis, sollte man sich sofort flach
hinlegen, um das Gewicht zu verteilen, und sich langsam in Bauchlage
in Richtung Ufer zurückbewegen. Bei einem Eiseinbruch wird das dünne
Eis vorsichtig zur tragfähigen Fläche hin weggeschlagen, anschließend
zieht man sich bäuchlings auf das Eis und entfernt sich kriechend vom
Gefahrenbereich.

Bei einem Einbruch ist umgehend der Notruf 112 abzusetzen.
Rettungsversuche sind extrem gefährlich und sollten möglichst den
Einsatzkräften von Feuerwehr und DLRG überlassen werden. Muss dennoch
geholfen werden, ist größte Vorsicht geboten: Nur kriechend nähern,
Abstand halten, Hilfsmittel nutzen (z. B. Jacke, Schal, Ast) und
niemals die Hand reichen.

In vielen Regionen Deutschlands gilt das Zufrieren größerer Gewässer
als besonderes Ereignis. Bleibt zu hoffen, dass Vernunft stets
Vorrang vor Leichtsinn hat - damit das Naturerlebnis nicht zur Gefahr
wird.

MSc.-Met. Sebastian Schappert zusammen
mit Dipl.-Meteorologe (FH) Jens Oehmichen

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 15.01.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst





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